Hansmeyer, Karl-Heinrich und Mackscheidt, Klaus
Die fiskalische Komponente einer Politik des Debt Management
Lipfert, Helmut
Limitierte Stufenflexibilität. Eine Lösungsmöglichkeit für das Wechselkursproblem
Adami, Manfred
Zur Problematik des Zielsystems von Mutual Funds
Scheffer, Cornelis F.
Unternehmensfinanzierung in Holland
Wielens, Hans
Die Emission von Auslandsanleihen – eine Analyse ihrer Marktelemente, ihrer Entwicklung seit 1945 und ihre Bedeutung für die Integration der Kapitalmärkte
(Lutz R. Raettig)
Görgens, E.
Wettbewerb und Wirtschaftswachstum
(Karl-Heinz Dignas)
Jaeger, A. und Wenke, K.
Lineare Wirtschaftsalgebra
(Bernhard Korte)
Humbert, Christian
Internationale Anleihen
(Lutz R. Raettig)
Egger, Monika
Die Finanzierung mittelständischer Unternehmen durch Kapitalbeteiligungsgesellschaften in Österreich
(Walter Geiger)
Gaude, Bernhard
Die Mechanismen der Zentralbankgeldschöpfung und ihre Kontrollierbarkeit durch die Zentralbank
(Friedrich Dienethal)
Cristopeit, Joachim
Hermes-Deckungen – Inhalt und Funktion, Stellung im System der Exportförderung, wirtschaftspolitische Bedeutung mit rechtsvergleichender Bewertung
(Werner Terpitz)
Lipfert, Helmut
„Die fiskalische Komponente einer Politik des Debt Management“
Kehren wir zum Schluß noch einmal zur Definition des Debt Management zurück, die wir in ihrer engeren und in ihrer weiteren Fassung kennengelernt haben. Auf den ersten Blick hat die von W. L. Smith gegebene engere Definition viele Vorteile, da sie den klaren Bereich der Struktur aus der gesamten Schuldenpolitik herausgreift und damit einen Aufgabenkatalog umreißt, der, wie wir gesehen haben, bereits groß genug ist. Trotzdem sollte der Begriff weiter gefaßt werden, ohne ihn damit freilich der fiscal policy im Sinne von Rolph gleichzusetzen. Diese weitere Fassung empfiehlt sich aus mehreren Gründen. Zunächst berührt jede Neuverschuldung und jede Schuldentilgung die Schuldenstruktur; daher ist jede Niveauänderung mit einer Aufgabe für das debt management verbunden. Zum zweiten ist ein fiskalisch oder nicht fiskalisch motivierter Tausch zwischen kurz- und langfristiger Verschuldung in ökonomisch sinnvoller Weise kaum in einer Form durchführbar, die die Gesamthöhe der öffentlichen Schuld in jedem Augenblick konstant hält. Die Schuldenpolitik wird effizienter, wenn zwischen Tilgung und Neuverschuldung kurzfristige Terminverlagerungen erlaubt sind. Damit entwickelt schließlich ein effizientes debt management selbst gewisse Vorstellungen über die Höhe der öffentlichen Schuld. Je geringer nämlich die Manövriermasse ist, desto geringer ist die Möglichkeit, mit ihrer Hilfe nicht fiskalische Ziele zu verfolgen. Eine zu umfangreiche öffentliche Schuld schließlich erlaubt kaum noch eine fiskalische Schuldenpolitik im beschriebenen Sinne; debt management verarmt zur Schuldenverwaltung. Zwischen diesen Extremen könnte sich der Zugang zu einem optimalen Schuldenniveau eröffnen, das allerdings einer wachsenden Wirtschaft adäquat sein muß.
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Scheffer, Cornelis F.
„Unternehmensfinanzierung in Holland“
Planung, Schätzung, Etataufstellung, Kontrolle - alles dies sind Mittel zur Bestimmung des künftigen Bedarfs an Finanzierungsmittel und zur Ermittlung des zu erwartenden cash-flows. Sie sind vor allem auch zur besseren Nutzung der eigenen Finanzierungsmittel erforderlich. für die Intensivierung der Kapitalverwendung, d. h. dadurch, daß man nicht mehr an Warenbeständen hält als für eine optimale Betriebsführung notwendig ist, daß man Debitorenposten auf ein Minimum beschränkt, insbesondere durch Erhöhung der Umsatzgeschwindigkeit, können zusätzliche Finanzierungsmittel gewonnen werden. Empirische Untersuchungen haben ergeben, daß die Überlebenschancen bei gut geplanten und rationell geführten Unternehmen größer sind als derjenigen Unternehmen, in denen nicht geplant wird.
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