KREDIT und KAPITAL - Heft 4/1985


Inhalt


Abhandlungen

Burchardt, Michael
Die Banking-Currency-Kontroverse – Beitrag Nr. X

Zenger, Christoph
Ertragsbilanz und Portfoliotheorie der Wechselkurse: Eine grafische Illustration

Schäfer, Wolfgang
Anmerkungen zur J-Kurve

Kyriazis, Nicholas K.
The Drachma‘s Adhesion to the European Monetary System. Possible Effects

Leventakis, John A.
Inflation and the Formation of Expectations: Some Empirical Results

Smith, Gregor W.
„Inflationary Expectations and the Demand for Money: The Greek Experience“. Another Comment

Rolfes, Bernd
Ansätze zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken


Berichte

Füllenkemper, Horst und Rehm, Hannes
Internationale Finanzmärkte unter Innovations- und Liberalisierungsdruck

Von Rosen, Rüdiger
Seoul: Neue Lösungsansätze für die Schuldenkrise


Buchbesprechungen

Francke, Hans-Hermann und Friedrich, Dieter
Zinswirkungen der Staatsverschuldung. Eine empirische Untersuchung für die Bundesrepublik Deutschland
(Wolf-Dieter Becker)

Jansen, Paul
Das Inflationsproblem in der Zentralverwaltungswirtschaft
(Gerd-Jan Krol)

Gretschmann, Klaus und Heinze, Rolf G. und Mettelsiefen, Bernd (Hrsg.)
Schattenwirtschaft. Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Aspekte, internationale Erfahrungen
(Hans-Helmut Kotz)

Berthold, Norbert und Külp, Bernhard
Regelgebundene Rentenanpassung als Mittel zur langfristigen Sanierung der Gesetzlichen Rentenversicherung
(Gerhard Zweig)


OECD: Social Expenditure 1960 – 1990. Problems of Growth and Control
(Gerhard Zweig)


Zusammenfassungen

Burchardt, Michael
„Die Banking-Currency-Kontroverse - Beitrag Nr. X“

Der Aufsatz befaßt sich mit der dogmengeschichtlichen Kontroverse während der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts über die angemessene Ausgestaltung der englischen Geldverfassung. Die Debatte, deren Spuren sich bis in aktuelle Fragestellungen der heutigen Geldtheorie hineinziehen, wird in der Literatur recht unterschiedlich, teilweise sogar widersprüchlich dargestellt. Der Beitrag versucht, einige der auftretenden Unstimmigkeiten aufzulösen und eine Synthese der zum Teil gegensätzlichen Positionen zu erreichen. Obwohl der Streitpunkt, welche Zahlungsmittel als Geld anzusehen seien und welche nicht, eine wichtige Rolle in der Debatte gespielt hat, gehen die Auffassungen beider Schulen in dieser Frage jedoch weniger weit auseinander als dies häufig zu lesen ist. Vielmehr stand das Problem, wie Geld bzw. Kredit auf Konjunktur und Preise einwirken, im Mittelpunkt des Dissenses. Während die Currency-Lehre im Prinzip einen geldangebotsorientierten Standpunkt vertrat und inflationäre Erscheinungen vor allem auf übermäßige Geldvermehrung zurückführte, ging die Banking-Schule im Gegensatz dazu davon aus, daß die Geldmenge wesentlich nachfragebestimmt sei und eine übermäßige Ausdehnung seitens der Banken gegen den Willen des Publikums grundsätzlich nicht möglich und daher auch kaum wahrscheinlich sei. Sie stützte ihre Argumentation dabei auf das sogenannte Rückstromprinzip. Zwar ging die Currency-Schule als politischer Sieger aus der Debatte hervor, da ihre Vorstellungen im 2. Peelschen Bankakt von 1844 weitgehend in die Tat umgesetzt wurden; unter theoretischen Gesichtspunkten muß man der Banking-Lehre jedoch den "moderneren" Ansatz bescheinigen. Allerdings ist damit nicht gesagt, daß ihr geldpolitisches Konzept seinerzeit ein störungsfreies System des Bank- und Kreditwesens mit Sicherheit hätte gewährleisten können.

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Zenger, Christoph
„Ertragsbilanz und Portfoliotheorie der Wechselkurse: Eine grafische Illustration“

Obwohl die Wechselkurstheorie mit dem Portfolio- oder "asset market"-Ansatz in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt hat, sehen sich viele Studenten noch heute mit Lehrbüchern und Vorlesungen konfrontiert, welche die traditionelle Wechselkurserklärung mittels des bekannten - für die Gütermärkte verwendeten - Angebots/Nachfrage-Diagramms zumindest als Ausgangspunkt wählen. Dieser Stromansatz wurde mit dem Einzug der Portfoliotheorie allmählich von einem Bestandsansatz zur Wechselkurserklärung verdrängt. Letzterer verlangt, daß sich die Devisenkurse in jedem Zeitpunkt dort einstellen, wo die Wirtschaftssubjekte die auf verschiedene Währungen lautenden Assetbestände gerade zu halten bereit sind. Daß die Handelsströme auf dieser Basis zu Unrecht vielfach vernachlässigt wurden, konnte in diversen Forschungsarbeiten gezeigt werden. Der vorliegende Aufsatz bezweckt, die wechselkursbestimmende Rolle der Ertragsbilanz im Rahmen des Portfolioansatzes auf möglichst einfache, didaktisch leicht zugängliche Art und Weise zu erklären. Da ein Ertragsbilanzungleichgewicht die Bestandsangebote der involvierten Währungen unberührt läßt, muß eine allfällige Wechselkursänderung auf Verschiebungen der Bestandsnachfrage zurückgeführt werden. Letztere können sich einstellen, weil eine unausgeglichene Ertragsbilanz mit Vermögensumverteilungen zwischen In- und Ausland verbunden ist. Für den Wechselkurs ist entscheidend, in welcher währungsmäßigen Form In- und Ausland das Vermögen auf- bzw. abzubauen wünschen. Die übliche Wechselkursreaktion auf ein Ertragsbilanzungleichgewicht ergibt sich dann, wenn In- wie Ausland - beim ursprünglichen Wechselkurs - die Präferenz haben, die Vermögensänderung zum größten Teil in ihrer eigenen Währung zu vollziehen. Mittels einer grafischen Darstellung läßt sich dieses Resultat auf einfache Art und Weise herleiten. Die grafische Analyse legt auch die Erkenntnis nahe, daß unter anderen Präferenzkonstellationen eine anormale Reaktion der Wechselkurse möglich ist.

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Schäfer, Wolfgang
„Anmerkungen zur J-Kurve“

Der Artikel untersucht die Bedingungen, unter denen ein J-Kurveneffekt in der Handelsbilanzreaktion eines Landes nach einer Wechselkursänderung eintritt. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Fakturierungsbedingungen im Mehr-Währungsfall. Die Analyse wird in drei einer Wechselkursänderung folgende Reaktionsphasen unterteilt: die kurzfristige Kontraktphase, die nachfolgende "passthrough-Phase" und die danach eintretende Mengenreaktionsphase. Es stellt sich heraus, daß die Gestalt der J-Kurve über diese drei Phasen abhängt von den Fakturierungsusancen und dem Handelsbilanzsaldo innerhalb der Kontraktphase, den Wechselkurselastizitäten der Außenhandelspreise innerhalb der pass-through-Phase und den Preiselastizitäten im Export und Import innerhalb der Mengenreaktionsphase. In der anschließenden empirischen Analyse wird für die Kontraktphase untersucht, ob für die Handelsbilanz der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum 1972 - 1983 die Bedingungen für einen primären anomalen J-Kurveneffekt vorgelegen haben. Die Fakturierungsusancen im deutschen Außenhandel deuten darauf hin, daß J-Kurvenreaktionen weniger wahrscheinlich und ausgeprägt sind, wenn Paritätsänderungen im Rahmen des Europäischen Währungssystems gegenüber den Währungen der wichtigsten deutschen Handelspartner (Frankreich, Benelux) vorgenommen werden. Gegenüber anderen Handelspartnern sind dagegen ausgeprägte anomale Primärreaktionen im Sinne des J-Kurveneffekts realistisch.

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Kyriazis, Nicholas K.
„Die Einbeziehung der Drachme in das EWS“

Im vorliegenden Artikel wird am Beispiel der griechischen Drachme untersucht, welche möglichen Wirkungen es für eine zuvor floatende Währung einer kleinen offenen Volkswirtschaft hat, wenn sie einem Währungsgebiet mit vorwiegend fixen Wechselkursen, wie dem Europäischen Währungssystem, beitritt. Wirtschaftspolitische Einwände, die gegen eine Teilnahme am EWS erhoben werden könnten, werden geprüft und kritisiert:
1."Verlust der Unabhängigkeit der Wirtschaftspolitik bei Aufgabe flexibler Wechselkurse könnte negative Wirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit und die Beschäftigung haben." Die Stichhaltigkeit dieses Arguments beruht auf der Existenz einer normalen Phillipskurve, die in Wirklichkeit nicht gegeben ist. Expansive Geldpolitik ist kein adäquates Instrument um Arbeitslosigkeit abzubauen. Darüber hinaus wird die Autonomie der Wirtschaftspolitik davon bestimmt, wie groß und wie offen eine Volkswirtschaft ist, aber nicht von dem Wechselkurssystem.
2."Relativ fixe Wechselkurse könnten der Zahlungsbilanz eine Beschränkung auferlegen." Flexible Wechselkurse, die die Zahlungsbilanzbeschränkung nicht beseitigen können, übertragen den Schock externer Störungen vollständig auf die heimische Inflation. Außerdem muß eine Abwertung nicht zu einer Verbesserung der Zahlungsbilanz führen, denn die negative Wirkung auf die Inflationserwartungen induziert häufig einen Kapitalabfluß.
3."Flexible Wechselkurse, die eine laxe Geldpolitik erlauben, werden von Regierungen wegen der Existenz einer Inflationssteuer' vorgezogen." Dies bedeutet einen Mißbrauch des staatlichen Währungsmonopols und ist in einer Demokratie inakzeptabel.
Relativ fixe Wechselkurse, die im Falle der Einbeziehung der Drachme in das EWS vorherrschen würden, werden als Element allgemeiner Stabilisierungspolitik und des Kampfes gegen Inflation betrachtet. Die Kosten einer solchen Stabilisierung sind nur transitorisch im Gegensatz zu der Alternative ständiger Inflationskosten. Der Erfolg einer solchen Politik hängt im wesentlichen vom Lohnverhalten ab, daher wäre eine ergänzende Einkommenspolitik, welcher Art auch immer, wünschenswert.

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Leventakis, John A.
„Inflation und Erwartungsbildung: Einige empirische Ergebnisse“

In diesem Aufsatz wird ein Modell für die Bestimmung des Preisniveaus entwickelt und geschätzt. Das Modell enthält sowohl ausländische als auch inländische Faktoren. Bei der Schätzung des Modells verwenden wir alternative Hypothesen darüber, wie Inflationserwartungen gebildet werden. Sie berücksichtigen die Rolle des Geldmengenwachstums. Das Modell wurde mit vierteljährlichen Daten der Periode I/1975 bis IV/1983 für die kleine offene Volkswirtschaft Griechenland geschätzt.

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Rolfes, Bernd
„Ansätze zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken“

Mit dem vorliegenden Aufsatz wird die Diskussion um ein geeignetes Instrument zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken fortgesetzt. Dabei werden die bislang wohl bekanntesten Vorschläge, die sogenannte Zinsbindungsbilanz und die Durationsanalyse, kritisch durchleuchtet und auf ihre Eignung für eine entscheidungsorientierte Risikosteuerung hin untersucht. Vorab erörtert der Verfasser zunächst die Entstehung und die Determinanten des Zinsänderungsrisikos. Hierbei wird vor allem der Einfluß der Fristen- und Zinsbindungstransformation auf die aktivischen und passivischen Zinselastizitäten verdeutlicht. Die Kritik an der Durationsanalyse und der Zinsbindungsbilanz richtet sich vor allem gegen die Vernachlässigung variabler Zinsänderungsrisiken, gegen die Prämissen des dynamischen Ansatzes der Durationsanalyse und gegen die Steuerungsgrößen "Offene Festzinsposition" und "Solvenzeffekt". Insbesondere beim Solvenzeffekt zeigt der Verfasser auf, daß die Vermischung zeitlicher Ergebniswirkungen in einer einzigen Größe nicht nur den tatsächlichen Ergebnisverlauf verschleiert, sondern auch zu einer für die Banken gefährlichen Fehleinschätzung des Zinsänderungsrisikos führen kann. Im Anschluß an die kritische Würdigung der beiden genannten Verfahren stellt der Verfasser mit dem Konzept der Zinserfolgselastizität einen eigenen Ansatz zur Steuerung von Zinsänderungsrisiken vor. Die sogenannte Zinserfolgselastizität beschreibt dabei die Abhängigkeit der "Gesamtmarge" eines Geschältes von der Zinsniveauentwicklung. Mit ihr wird die Zinserfolgsveränderung bei einer Zinsniveauveränderung um einen Prozentpunkt gemessen. Die Vorteile dieser Steuerungsgröße liegen vor allem darin, daß die potentiellen Zinsspannenrisiken vollständig erfaßt und detaillierte Informationen über die Auswirkung von Steuerungsmaßnahmen, sowohl was Strukturmaßnahmen im Kundengeschäft als auch was kurzfristige Anpassungsmöglichkeiten am Geld- und Kapitalmarkt angeht, gewonnen werden können. Schließlich stellt der Verfasser als besonderen Vorteil den Feinsteuerungscharakter der "Zinserfolgselastizität" heraus: Zinsänderungsrisiken kann wirksam begegnet werden, ohne dabei in größerem Umfang auf aktuelle Zinserfolge verzichten zu müssen.

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Berichte

Füllenkemper, Horst und Rehm, Hannes
“Internationale Finanzmärkte unter Innovations- und Liberalisierungsdruck“

Die internationalen und nationalen Finanzmärkte sind seit Beginn der achtziger Jahre durch eine Welle von Finanzinnovationen gekennzeichnet. Diese verringert die bisher vorhandenen Trennungslinien zwischen den in- und ausländischen Euromärk­ten, zwischen Kredit- und Kapitalmärkten sowie zwischen den Märkten verschiede­ner Währungen. Die Gründe für diese Entwicklung sind einmal die Reglementierung und Segmen­tierung einzelner Märkte. Diese bewirkten einen Innovationsdruck, der neue Produkte kreierte. Mit der zunehmenden Liberalisierung der Finanzmärkte in den USA, GB und Japan wurde es möglich, diese Produkte komplementär zu verknüpfen. Zum anderen haben verschärfte Bankaufsichtsbestimmungen und die verringerten Ertragsmöglichkeiten des Eurokreditgeschäfts die „Off-Balance-Sheet“- Aktivitäten verstärkt. Diese Entwicklung ist gekennzeichnet von einer Marktspaltung, verbunden mit einem Rollenwechsel der Banken: Für gute Adressen übernehmen die Banken anstatt einer Transformationsfunktion zunehmend eine Maklerfunktion. Diese Ent­wicklung legt die Hypothese nahe, daß künftig sehr gute Adressen ihre Finanzierung zunehmend auch an den Banken vorbei darstellen werden. Zunächst aber bleibt festzustellen, daß der Ablösung des klassischen Kreditgeschäfts durch die neuen Produkte dort Grenzen gesetzt sind, wo - wie bei manchen Formen der „Euro-Notes“ - die Entwicklung einseitig zugunsten der Anleger geht man sich aber gleichzeitig die Mitwirkung der Banken zu Mindestkonditionen erhal­ten will. Die Entwicklung wird entweder in eine dem Risiko entsprechende Vergütung für die von den Banken übernommene Rolle münden, oder die Bereitschaft der Ban­ken, an solchen Konstruktionen mitzuwirken, wird an Grenzen stoßen, zumal auch die geldpolitischen Instanzen und die Aufsichtsbehörden nicht untätig bleiben wer­den. Erstere werden sich zu Reaktionen aufgefordert sehen, da diese neuen Produkte nicht nur die Aussagefähigkeit des Geldmengenbegriffs tangieren, sondern auch den Transformationsprozeß geldpolitischer Maßnahmen beeinträchtigen. Die Bankenauf­sicht wird aufgrund der neuen Risiken tätig werden, insbesondere wegen der als Eventualverbindlichkeiten anzusehenden Rückfall- Linien (back-up-facilities), mit denen die „Underwriters“ den Kreditnehmern zur Verfügung stehen, weil diese bislang z.B. in der Bundesrepublik noch nicht den risikobegrenzenden Normen der Grundsätze unterworfen sind.

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Von Rosen, Rüdiger
“Seoul: Neue Lösungsansätze für die Schuldenkrise“

Die Jahresversammlung 1985 von Internationalen Währungsfonds und Weltbank fand vom 8. bis 12. 10. in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul vor Delegierten aus 149 Mitgliedsländern und insgesamt über 10.000 Teilnehmern statt. Beherrschende Themen dieser in einer konstruktiven Atmosphäre verlaufenden Währungskonferenz waren vor allem die von US-Finanzminister Baker vorgetragenen Lösungsansätze zur Überwindung der Schuldenkrise, der Appell an die Schuldnerländer, verstärkte Eigenanstrengungen hinsichtlich umfassender makroökonomischer und struktureller Maßnahmen in Angriff zu nehmen sowie die Auswirkungen der ungünstiger als noch als noch im Frühjahr eingeschätzten weltwirtschaftlichen Lage. Für eine SZR-Neuzuteilung fand sich in Seoul trotz Meinungsverschiedenheiten keine Mehrheit. Bei dem erwei­terten Zugang zu den Fondsmitteln wurde erwartungsgemäß eine leichte Kürzung der Obergrenzen beschlossen. Den ärmsten Ländern sollen aus rückfließenden Mitteln des Treuhandfonds in den kommenden fünf Jahren ca. 2,7 Mrd. SZR zu konzessionären Bedingungen zur Verfügung gestellt werden.

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