Tödter, Karl-Heinz
Eine transaktionsorientierte Geldmenge
Funke, Michael
The Message in Daily West German Stock Prices: Empirical Evidence Using GARCH
Almekinders, Geert J.
Theories on the Scope for Foreign Exchange Market Intervention
Hacker, Renate
Insiderhandel am Markt für Kaufoptionen - Eine empirische Studie (Teil I)
Schlag, Christian
Neues zum Intervalling-Effekt am deutschen Aktienmarkt
Brand, Diana
Substitution in Developing Countries. Theory and Empirical Analysis for Latin America and Eastern Europe (Friedrich L. Sell)
Tödter, Karl-Heinz
"Eine transaktionsorientierte Geldmenge"
Der Geldmengendefinition kommt im Rahmen einer Strategie der Geldmengensteuerung eine entscheidende Bedeutung zu. In dieser Arbeit steht nicht die Wahl der Geldkomponenten im Vordergrund, sondern die Art ihrer Aggregation und Gewichtung. Die transaktionsorientierte Geldmenge mit den Komponenten von M3 (TM3) ist ein multiplikatives Aggregat mit konstanter Gewichtung; sie ist mikroökonomisch fundiert und unterstellt nicht perfekte Substituierbarkeit der Geldkomponenten untereinander. Gewichte sind die durchschnittlichen Transaktionskostenanteile im Schätzzeitraum. Dadurch erhalten die unverzinslichen Komponenten ein höheres Gewicht als in M3, während die Termineinlagen entsprechend geringer gewichtet werden. Die für TM3 geschätzte langfristige Einkommenselastizität entspricht der von M3, dagegen ist die langfristige Zinselastizität deutlich höher.
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Funke, Michael
"Die empirische Modellierung von Tageskursen westdeutscher Aktienbörsen mittels GARCH-Modellen"
Zeitreihen von Aktienrenditen weisen in der Regel (links)-schiefe Verteilungen und Kurtosis-Werte, die signifikant größer als drei sind, auf. Aufgrund dieser Eigenschaft werden in dem Papier GARCH (p, q)-Modelle ("generalized autoregressive conditional heteroscedasticity models") für die täglichen Renditen am deutschen Aktienmarkt vom 1. Januar 1987 bis zum 31. Dezember 1990 spezifiziert und geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, daß die täglichen Renditen durch GARCH (1,1)-Modelle beschrieben werden können.
hoch
Almekinders, Geert J.
"Theorien zum Spielraum für Interventionen am Devisenmarkt"
In diesem Beitrag werden Entwicklungen in der Gestaltung von Interventionen am Devisenmarkt in der jüngeren Vergangenheit nachgezeichnet. Die zentrale Frage ist, ob und auf welche Weise Interventionen den Verlauf von Wechselkursen beeinflussen können. Es werden die Einflußkanäle von nicht sterilisierten und von sterilisierten Interventionen in einigen wohl eingeführten Modellen für die Wechselkursbestimmung dargelegt. Ferner wird die einigen Studien der jüngeren Vergangenheit zugrundeliegende Mechanik von Interventionen am Devisenmarkt untersucht. Diese Studien gehen von der Annahme aus, daß der Devisenmarkt in dem Sinne effizient ist, daß die Marktteilnehmer ein gewisses Strukturmodell als Meßlatte verwenden, wenn sie auf den Devisenmärkten Position beziehen. Schließlich werden gewisse alternative Betrachtungsweisen in bezug auf die Studie der Devisenmärkte erörtert. Diese letzteren Betrachtungsweisen nehmen Abstand von der Annahme, daß der Devisenmarkt effizient ist.
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Hacker, Renate
"Insiderhandel am Markt für Kaufoptionen - Eine empirische Studie (Teil I)"
Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist die Vermutung, daß ein Investor mit überlegenem Informationsstand insbesondere aufgrund des höheren Leverage-Effektes eines Optionsengagements seinen Informationsvorsprung bevorzugt bzw. zumindest zuerst am Options- und nicht am Aktienmarkt ausbeutet. Dies müßte sich tendenziell in einem Vorlauf der Optionspreise gegenüber den Aktienkursen niederschlagen. Anhand von Zeitreihen für Kaufoptions- und Aktienkurse der Frankfurter Wertpapierbörse soll deshalb die Frage untersucht werden, ob und inwieweit Optionspreise einen Informationsgehalt für die zukünftige Aktienkursentwicklung aufweisen, der auf Handelsaktivitäten von Insidern beruhen könnte.
Im ersten Teil dieses Beitrags wird der gewählte Untersuchungsansatz in die Systematik bisheriger Forschungsansätze zur Bedeutung des Aktienoptionshandels für die Informationsverarbeitung auf dem Kapitalmarkt eingeordnet. Darüber hinaus wird erörtert, durch welche Argumente die Überlegung gestützt werden kann, daß der Handel in Aktienoptionen Insidern besondere Vorteile biete. Für die Konzeption des Testszenarios und die Interpretation der Testergebnisse ist in diesem Zusammenhang insbesondere auch von Bedeutung, von welchen Bestimmungsfaktoren die Intensität eines potentiellen Insiderengagements am Optionsmarkt abhängen dürfte. Dieser erste Teil des Artikels endet mit einer genauen Spezifikation der formulierten Untersuchungshypothese.
Die Beschreibung des statistischen Testverfahrens und die Darstellung und die Interpretation der Ergebnisse bleiben dem zweiten Teil des Beitrags vorbehalten.
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Schlag, Christian
"Neues zum Intervalling-Effekt am deutschen Aktienmarkt"
In der vorliegenden Arbeit wird der "Intervalling-Effekt" auf dem deutschen Aktienmarkt untersucht. Hierunter versteht man eine systematische Beziehung zwischen der verwendeten Renditefristigkeit und dem geschätztem ß-Koeffizienten im Rahmen des Marktmodells. Wie Frantzmann (8) und Zimmermann (18) gezeigt haben, tritt diese "Anomalie" am deutschen Markt in signifikantes Weise auf. In der vorliegenden Arbeit belegen die Resultate für Teilsamples, die nach den Merkmalen Liquidität und Unternehmensgröße gebildet werden, daß für die Gruppe der liquidesten bzw. "größten" Aktien der Intervalling-Effekt durch eine Abnahme des ß-Faktors mit steigender Renditefristigkeit zum Ausdruck kommt, während in den meisten übrigen Klassen das gegenteilige Phänomen beobachtbar ist. Bei der Anwendung des Marktmodells zur Schätzung des Marktrisikos von Aktien sollte daher dieser Effekt bei der praktischen Umsetzung der Ergebnisse stets mitberücksichtigt werden.
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