Edelmann, Ralf und Milde, Hellmuth und Weimerskirch, Pierre
Agency- Beziehungen und Kontrakt- Design
Behr, Andreas und Bellgardt, Egon
Sektorale Investitionsentwicklung und Liquiditätseinfluß
Menkhoff, Lukas
Kreditinstitutsgröße, Offenmarktpolitik und Wettbewerbsneutralität
Neumann, Manfred und Weigand, Jürgen
Monetäres Reinvermögen versus Geldmenge M3
Rudolf, Markus
Surplus- Management
Böttcher, Tido und Neumann, Kai und Sarstedt, Volker
Die Preisbeziehung zwischen Optionen auf den DAX und dem DAX- Future an der DTB
Sauernheimer, Karlhans
Reale Wechselkurse und Europäische Währungsunion
Barro, Robert J. und Grilli, Vittorio B.
Makroökonomie. Europäische Perspektive (Michael Burchardt)
Nitsch, Harald
Wechselkurswirkungen auf den japanischen Arbeitsmarkt (Beate Reszat)
Edelmann, Ralf und Milde, Hellmuth und Weimerskirch, Pierre
"Agency- Beziehungen und Kontrakt- Design: Problem, Lösung, Beispiel"
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Kontrakt- Design, welches zur Lösung eines einfachen Prinzipal- Agenten- Systems nötig ist. Letztlich geht es um die Möglichkeit einer wirksamen Kontrolle: Wie kann ein besser informierter Agent durch einen weniger gut informierten Prinzipal kontrolliert und beeinflusst werden? Wir gehen von den bekannten Standardannahmen aus und untersuchen die Lösungen für alternative Informationssituationen. Dabei betonen wir die Bedeutung der Eigenschaft "Monotone Likelihood Ratio Property" für die Lösung. Diese Eigenschaft verstärkt die Annahme der stochastischen Dominanz erster Ordnung. Am Schluß erklären wir die Zusammenhänge anhand eines konkreten Beispiels (JEL B 21, D 80)
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Behr, Andreas und Bellgardt, Egon
"Sektorale Investitionsentwicklung und Liquiditätseinfluss - Eine Längsschnitts- Querschnitts- Untersuchung für den Unternehmenssektor der Bundesrepublik Deutschland"
Die vorliegende empirische Arbeit stellt einen Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Bedeutung der Liquidität für das Investitionsverhalten von Unternehmen dar. Grundlagen der ökonometrischen Schätzungen sind " klassische" Investitionshypothesen, die um eine Liquiditätsvariable ergänzt werden. Als Datenbasis werden die sektoral aggregierten Daten der Bilanzstatistik der Deutschen Bundesbank verwendet. Es zeigt sich generell ein signifikanter Einfluss der Liquiditätsvariable, der als Hinweis auf Liquiditätsrestriktionen gedeutet werden kann. Dies widerspricht der Annahme eines vollkommenen Kapitalmarktes. Von diesem Befund ausgehend werden zwei aus der aktuellen Diskussion um Kapitalmarktunvollkommenheiten stammende Hypothesen untersucht. Es wird analysiert, inwieweit Unternehmenssektoren, die eine hohe Ausschüttungsquote bzw. einen hohen Grad an Bankverbundenheit aufweisen, bei ihren Investitionsentscheidungen in geringerem Maße von Liquiditätsrestriktionen betroffen sind. Als Ergebnis zeigt sich, dass Sektoren mit geringer Ausschüttungsquote in signifikant höherem Maße Liquiditätsrestriktionen unterworfen sind. Hinsichtlich unterschiedlicher Grade an Bankverbundenheit kann kein Einfluss auf ein unterschiedliches Maß an Liquiditätsrestringiertheit festgestellt werden. Insgesamt legen die Ergebnisse dieser Arbeit nahe, dass bei der Untersuchung des Investitionsverhaltens die Finanzierungssituation nicht vernachlässigt werden kann (JEL C 32, F 4, H 62)
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Menkhoff, Lukas
"Kreditinstitutsgröße, Offenmarktpolitik und Wettbewerbsneutralität:
Ergebnisse einer schriftlichen Befragung"
Offenmarktpolitik gilt, gerade im Kontrast zur Diskontpolitik, als ein wettbewerbsneutrales Instrument, was aber nur eingeschränkt zutrifft. Die Befragung deutscher Kreditinstitute zeigt, dass die Nutzung der Offenmarktpolitik nicht zufällig streut, sondern systematisch mit der Institutsgröße zusammenhängt. Kleinere Institute sind zwar nicht formal, aber faktisch bei diesem Instrument im Nachteil, was für hoheitliches Handeln, wie hier die Zentralbankgeldversorgung, ein Problem darstellt. Die Wettbewerbsverzerrung hat ferner, wie überschlägige Rechnungen zeigen, eine wirtschaftlich relevante Dimension und könnte durch die EWU zunehmen. Deshalb werden wettbewerbspolitisch neutralere Formen der Zentralbankgeldversorgung angesprochen.
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Neumann, Manfred und Weigand, Jürgen
"Monetäres Reinvermögen versus Geldmenge M3: Eine Erwiderung"
Der Beitrag beschäftigt sich mit der Kritik von Clostermann, Scharnagl und Seitz (CSS) an unserem Artikel "Monetäres Reinvermögen versus Geldmenge M3". Gezeigt wird, daß die Ergebnisse entgegen den Behauptungen von CSS nicht auf einer günstigen Abgrenzung des Untersuchungszeitraumes beruhen. Auch unter Berücksichtigung gesamtdeutscher Daten ab 1991 bleibt die ursprüngliche Schlußfolgerung bestehen: Zwischen M3 und BSP (in konstanten Preisen) besteht keine langfristige Beziehung (Kointegration), während monetäres Reinvermögen und BSP kointegriert sind. M3 ist daher kein geeigneter Indikator, um reale Effekte der Geldpolitik zu erfassen. Unsere Überprüfung der von CSS vorgelegten Ergebnisse einer eigenen Untersuchung zur üblicherweise verwendeten Geldnachfragefunktion ergab, daß die Existenz einer Kointegrationsbeziehung zwischen M3, BIP und Zins wesentlich von der Modellierung der deterministischen Komponenten des Fehlerkorrekturmodells abhängt. Interessanterweise treten selbst in dem von CSS präferierten Schätzansatz kurz- und langfristige reale Effekte der Geldpolitik auf.
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Rudolf, Markus
"Surplus- Management"
Unter Surplus-Management versteht man die Optimierung der Gefahr einer Unterdeckung für eine Vorsorgeeinrichtung. Der vorliegende Artikel erweitert die bestehende Literatur zum Surplus-Management um die Möglichkeit, beliebig viele Anlagen und Anlagerestriktionen bei stochastischer Benchmarkrendite einzubeziehen. Das vorgestellte Modell stützt sich auf die Portfoliotheorie von Markowitz (1952) und berücksichtigt insbesondere das Konzept der Desaster-Wahrscheinlichkeit von Roy (1952). Zur Implementierung von Anlagerestriktionen wird der Critical Line Algorithmus von Markowitz (1956) verwendet.
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Böttcher, Tido und Neumann, Kai und Sarstedt, Volker
"Die Preisbeziehung zwischen Optionen auf den DAX und dem DAX- Future an der DTB"
Diese Arbeit untersucht erstmals für den deutschen Terminmarkt die Arbitragemöglichkeiten zwischen dem DAX-Future und den Optionen auf den DAX. Beide Derivate gehören zu den meistgehandelten an der Deutschen Terminbörse. Die empirische Untersuchung für die Produkte mit Verfalltermin September 1994 zeigen bei Berücksichtigung von Transaktionskosten und Geld-Brief-Spannen für die letzten beiden Handelsmonate vor Verfall kaum ausnutzbare Arbitragemöglichkeiten. Die beiden Produkte scheinen sich - trotz einiger für die Arbitrage problematischer institutioneller Rahmenbedingungen - im theoretisch formulierten Preisgleichgewicht zu befinden. Im Gegensatz zu Untersuchungen über Arbitrage zwischen dem Kassa-DAX und dem DAX-Future finden sich keine laufzeitabhängigen Fehlbewertungen. Auch wechselt das Vorzeichen der Fehlbewertung häufig, so daß keine Vorteilhaftigkeit für eine bestimmte Arbitragestrategie festgestellt werden konnte.
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