Kellermann, Kersten und Schlag, Carsten- Henning
Produktivitäts- und Finanzierungseffekte öffentlicher Infrastrukturinvestitionen
Neuberger, Doris und Lehmann, Erik
Die Direktbankinnovationen
Ahrens, Ralf
Prognose von Zinsvolatilitäten mit Regime- Switching- Modellen: Eine empirische Analyse des Euro- DM- Geldmarktes
Apergis, Nicholas
Stock Market Volatility and Deviation from Macroeconomic Fundamentals: Evidence from GARCH and GARCH- X Models
Kaserer, Christop und Mohl, Hans- Peter
Die Einführung der 5-DM-Aktie - Ein Testfall für die Untersuchung der Mikrostruktur von Aktienmärkten
Klügel, Karl
Bankenaufsichtsrecht und Skalenerträge. Vergleich US- amerikanischer commercial banks und deutscher Geschäftsbanken (Hans- Peter Burghof)
Kellermann, Kersten und Schlag, Carsten- Henning
"Produktivitäts- und Finanzierungseffekte öffentlicher Infrastrukturinvestitionen""
Der vorliegende Beitrag stellt einen Versuch dar, die direkten und indirekten Produktivitätseffekte sowie die Finanzierungseffekte, die von der öffentlichen Investitionstätigkeit auf den privaten Sektor einer Ökonomie ausgehen, theoretisch und empirisch isoliert zu analysieren. Anhand einer aus einem neoklassischen Wachstumsmodell mit Staat abgeleiteten Regressionsgleichung werden Panel-Schätzungen für die elf alten Bundesländer über den Zeitraum von 1970 bis 1944 durchgeführt. Es zeigt sich dabei, dass in allen Bundesländern ein Unterangebot an öffentlichen Investitionen besteht, d. h., es gehen positive Wachstumsimpulse von einer Ausdehnung der öffentlichen Investitionstätigkeit aus. Werden Investitionen über eine Budgetausweitung finanziert, so ist die Steuerfinanzierung der Kreditfinanzierung vorzuziehen. (JEL E 62, H 54, H 72)
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Neuberger, Doris und Lehmann, Erik
"Die Direktbankinnovation"
Seit 1994 erlebt der deutsche Bankenmarkt eine Welle von Direktbankgründungen. Die Direktbankinnovation ist durch Entwicklungen auf der Angebots- und Nachfrageseite erklärbar. Einerseits ist sie in einer Periode zunehmenden Kostenwettbewerbs durch Weiterentwicklung der Telekommunikationstechnologien entstanden, andererseits wird sie von einer veränderten Nachfrage nach Vertriebsanstrengungen durch Banken getrieben. In einem Modell der monopolistischen Konkurrenz mit endogenen Vertriebsanstrengungen wird gezeigt, dass auf einem Direktbankenmarkt langfristig mehr Banken mit niedrigen Preisen überleben als auf einem Filialbankenmarkt. Solange die Bankkunden heterogen sind, werden beide Banktypen nebeneinander bestehen. Der Wettbewerb auf dem deutschen Direktbankenmarkt ist jedoch so intensiv, dass noch keine Direktbank ihre Gewinnschwelle erreicht hat. (JEL G 21, L 11)
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Ahrens, Ralf
"Prognose von Zinsvolatilitäten mit Regime- Switching- Modellen: Eine empirische Analyse des Euro- DM- Geldmarktes"
Dieser Beitrag untersucht die Eignung des von Gray (1996a, 1996b) vorgeschlagenen Generalized- Regime- Switching- /GRS-) Modells für die Modellierung und Prognose von Zinsvolatilitäten am Euro- DM- Markt. Im theoretischen Teil der Arbeit wird das GRS- Modell zunächst vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass viele bekannte Modelle wie GARCH und Markov Switching als restringierte Varianten des GRS- Modells betrachtet werden können. Im empirischen Vergleich mit diesen traditionellen Ansätzen erweist sich das GRS- Modell in der Beschreibung der Volatilitätsdynamik sowohl des Einmonats- als auch des Dreimonatszinssatzes als die überlegene Spezifikation. Anhand von Ein- Schnittprognosen kann darüber hinaus eine gute Out- of- Sample - Prognoseleistung des GRS- Modells festgestellt werden. Ungeachtet seiner Komplexität lässt sich das GRS- Modell aufgrund seiner rekursiven Repräsentation mit einem geringeren Aufwand implementieren. (JEL C 22, C 53, E 43, G 12)
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Apergis, Nicholas
"Aktienmarkt- Volatilität und Abweichungen von den makroökonomischen Fundamentalfaktoren: Beweise auf der Grundlage der Modelle GARCH und GARCH- X"
In diesem Beitrag werden die Volatilität des US- Aktienmarktes und die Auswirkungen kurzfristiger Abweichungen zwischen Aktienkursen und bestimmten makroökonomischen Fundamentalfaktoren in der Zeit von Januar 1978 bis Dezember 1996 untersucht. Die angewandte Methodik ist die der GARCH und GARCH- X. Die Ergebnisse zeigen, dass das Modell GARCH- X überlegen ist, obwohl sie auf eine signifikante Auswirkung der kurzfristigen Abweichungen auf die Volatilität hindeuten.
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Kaserer, Christoph und Mohl, Hans- Peter
"Die Einführung der 5- DM- Aktie - Ein Testfall für die Untersuchung der Mikrostruktur von Aktienmärkten"
In dem hier vorgelegten Beitrag wurden die durch eine Nennwertumstellung verursachten Kursreaktionen untersucht. Auf der Grundlage theoretischer Überlegungen wurde zunächst angeregt, sich bei der Erklärung dieser Kursreaktionen auf ein Kursprozess - Liquiditäts- Modell zu stützen. Demgegenüber können Signalmodelle keinen Erklärungsbeitrag liefern. Mit diesem Erklärungsansatz wurde prognostiziert, dass die Einführung der 5- DM- Aktie weder am Ankündigungs- noch am Umstellungstag zu einer signifikanten Kursreaktion führt. Gleichzeitig war aber zu erwarten, dass es nach der Nennwertumstellung zu einer Erhöhung der Volatilität des Aktienkursprozesses kommt. Für das systematische Unternehmensrisiko wiederum sollte die Nennwertumstellung ohne Auswirkung bleiben. Im Rahmen der empirischen Untersuchung konnten keine Hinweise für eine Verwerfung dieser Hypothesen gefunden werden. Dies steht zumindest insoweit im Widerspruch zu den US- amerikanischen Ergebnissen, als dort auch für "pure stock splits" signifikant positive Kursreaktionen ermittelt wurden. Im übrigen ist dieses Ergebnis nicht ohne Bedeutung für die Frage nach einer effizienten Börsenorganisation. (JEL G 14)
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