Clausen, Volker
Problems in the Transition to European Monetary Union
Lange, Carsten und Nolte, Florian
Konsequenzen der Europäischen Währungsunion für den Geldschöpfungsgewinn der Mitgliedsländer
Siklos, Pierre L.
The Tchervonetz: An Illustration in Discriminatory Monetary Policy
Anker, Peter und Wasmund, Jörn
Geldmarktsteuerung und Zinsstruktur: Ergebnisse für Deutschland und die USA
Huschens, Stefan
Messung des besonderen Kursrisikos durch Varianzzerlegung
Dorfleitner, Gregor und Röder, Klaus
Spekulationen mit dem DAX- Future per Limitorder
Kohns, Stephan
Konstanz Seminar on Monetary Theory and Monetary Policy 1998
Wesche, Katrin
Die Geldnachfrage in Europa. Aggregationsprobleme und Empirie (Ralf Ahrens)
Gaida, Stefan
Kreditrisikokosten - Kalkulation mit Optionspreisansätzen. Die empirische Anwendung eines Modells von Longstaff und Schwartz auf risikobehaftete Finanztitel (Wolfgang Breuer)
Clausen, Volker
"Probleme im Übergangsprozess zur Europäischen Währungsunion"
Im Rahmen eines Drei-Länder-Modells für eine Währungsunion werden drei potentielle Probleme während des Übergangsprozesses zu einer gemeinsamen europäischen Währung diskutiert. Dazu zählen die Wahl eines verzerrten Konversionskurses beim Eintritt in die Währungsunion, die Unsicherheit über den künftigen geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank und die Möglichkeit eines asymmetrischen Reallohnschubes innerhalb der Währungsunion. Aufbauend auf der Analyse der makroökonomischen Konsequenzen dieser Störungen, werden alternative Strategien für die Geld- und Fiskalpolitik entwickelt und bewertet.
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Lange, Carsten und Nolte, Florian
"Konsequenzen der Europäischen Währungsunion für den Geldschöpfungsgewinn der Mitgliedsländer"
Das Papier untersucht die durch eine Europäische Währungsunion zu erwartenden Änderungen der Geldschöpfungsgewinne der Mitgliedsländer. Dazu werden die zwischen 1980 und 1995 erzielten einzelstaatlichen Geldschöpfungsgewinne nach dem monetären und dem Opportunitätskostenkonzept ermittelt. Anhand von zwölf Szenarien mit verschiedenen Hypothesen über Inflations- und Wachstumsrate wird der Geldschöpfungsgewinn der Europäischen Zentralbank prognostiziert und gemäß dem Gewinnverteilungskriterium des Maastrichter Vertrages den Mitgliedsländern zugeordnet. Für die südeuropäischen Länder Spanien und Italien sowie insbesondere Griechenland und Portugal ergeben sich Mindereinnahmen von bis zu 3 % des realen Bruttoinlandsprodukts. Insbesondere unter Berücksichtigung der Fiskalkriterien des Maastrichter Vertrages erscheint es fraglich, ob diese Einnahmeverluste tragbar sind. (JEL E 51, E 58, E 62)
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Siklos, Pierre L.
"Der Tchervonetz: Eine Illustration diskriminatorischer Währungspolitik"
Dieser Beitrag interpretiert das parallele Währungsexperiment in der Sowjetunion in den 1920er Jahren als eine Möglichkeit zur Darstellung von Kursdiskriminierung in der Währungspolitik. Unter Verwendung des Rahmens von Bryant und Wallace (1984) behaupte ich, dass die Einführung von Banknoten mit hoher Stückelung durch die Sowjets der Einführung von gesetzlichen Beschränkungen der Verwendung solcher Noten als Transaktionsmedium nahe kam. Es gibt auch gewisse ökonometrische Beweise, welche die Auswirkungen des befolgten theoretischen Ansatzes stützen.
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Anker, Peter und Wasmund, Jörn
"Geldmarktsteuerung und Zinsstruktur: Ergebnisse für Deutschland und die USA"
Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den Auswirkungen alternativen Geldmarktsteuerungsverfahren auf den Informationsgehalt der Zinsstruktur am kurzen Laufzeltende und diskutiert die Implikationen für die Unsicherheit im Finanzsektor. Die empirische Analyse verwendet Tagesdaten für den Zeitraum 1975 - 1997 und berücksichtigt explizit Regimewechsel im Geldmarktsteuerungsverfahren der Deutschen Bundesbank. Trotz einiger Unterschiede haben die Strategie der Fed und die von der Bundesbank seit 1985 angewandte Strategie sehr ähnliche Konsequenzen bezüglich der Unsicherheit über die Tagesgeldzinsentwicklung im Rahmen der nächsten ca. vier Wochen. Der Informationsgehalt des Sechsmonatszinses in Deutschland unterscheidet sich dagegen deutlich von dem der USA. Vor dem Hintergrund der theoretischen Erklärungsansätze in der neueren Literatur lässt sich dieses Ergebnis auf Unterschiede in der Umsetzung des Zinsglättungsmotivs zurückführen. (JEL E 43, E 52, E 58)
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Huschens, Stefan
"Messung des besonderen Kursrisikos durch Varianzzerlegung"
Uni die erforderliche Eigenkapitalunterlegung für das Kursrisiko von Aktien, das aus dem allgemeinen und dem besonderen Kursrisiko besteht, zu bestimmen, dürfen nach einer aufsichtsrechtlichen Neuregelung beide Risikokomponenten durch interne Risikomodelle gemessen werden. Dieser Beitrag diskutiert, inwieweit das besondere Kursrisiko durch das sogenannte unsystematische Risiko erfasst werden kann. Auf der Basis von Varianzzerlegungen werden alternative Vorschläge zur analytischen Bestimmung jeweils eines Value-at-Risk-Betrages für das besondere und das allgemeine Kursrisiko gemacht. (JEL G 21, G 28, G 11, G 18)
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Dorfleitner, Gregor/ Röder, Klaus
"Spekulation mit dem DAX-Future per Limitorder - Eine theoretische und empirische Analyse"
Diese empirische Arbeit untersucht auf der Basis eines theoretischen stetigen Modells Erfolgswahrscheinlichkeiten und Gewinnerwartungswerte einer täglichen und wöchentlichen limitbasierten Spekulationsstrategie. Der Spekulant handelt ausschließlich mit dem jeweiligen Nearby- Kontrakt des DAX-Futures. In der Ex-Post-Analyse zeigt sich, dass der Gewinn der Strategie von der Driftrate der Futureskurse, die Erfolgswahrscheinlichkeit der Strategie jedoch hauptsächlich von der Volatilität der Futureskurse abhängt. Eine Limitstrategie bringt im allgemeinen keine besseren Resultate als eine unlimitierte Strategie. Generell ist die tägliche Strategie weniger profitabel als die wöchentliche. Ob sich eine solche Strategie überhaupt lohnt, hängt von den Transaktionskosten des Spekulanten ab. (JEL G 100)
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