Jochum, Christian und Kirchgässner, Gebhard
Hat die Zinsstruktur Aussagekraft für die zukünftige Inflation in Deutschland? Eine Kritik des Mishkin-Ansatzes
Zagler, Martin
Langfristige Nichtneutralität von Geld in einem endogenen Wachstumsmodell
Schäfer, Henry und Hochstein, Martin
Zur Konkurrenzfähigkeit des Pfandbriefs. Neuere theoretische und empirische Erkenntnisse
Bugár, Gyöngyi und Maurer, Raimond
Performance of International Portfolio Diversification Strategies: The Viewpoint of German and Hungarian Investors
Wagner, Helmut
Inflation Targeting versus Monetary Targeting
Höppner, Florian
Konstanz Seminar on Monetary Theory and Monetary Policy 1999
Burghof, Hans- Peter
Eigenkapitalnormen in der Theorie der Finanzintermediation (Doris Neuberger)
Willms, Manfred
Private Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen: Theoretische und empirische Grundlagen (Hans-Hermann Francke)
Jochum, Christian and Kirchgässner, Gebhard
"Hat die Zinsstruktur Aussagekraft für die zukünftige Inflation in Deutschland?
Eine Kritik des Mishkin-Ansatzes"
Mit Daten für den Zeitraum von 1973 bis 1997 lassen sich für Deutschland Ergebnisse für den Zusammenhang zwischen der Zinsstruktur und der Differenz zwischen lang- und kurzfristigen Inflationsraten erzielen, die den Ergebnissen von Mishkin für die USA weitgehend entsprechen. Dieses Ergebnis ist jedoch wenig robust, wenn weitere Variablen in die Schätzgleichung einbezogen werden. Au er- dem reflektiert dieser Ansatz nicht, das sowohl Zinsen als auch Inflationsraten nichtstationäres Verhalten zeigen. Wird dies berücksichtigt und auf mögliche Kointegrationsbeziehungen getestet, so erhält man kaum Evidenz für einen langfristigen Zusammenhang zwischen Zinssätzen und zukünftiger Inflation. Die Möglichkeit, für Deutschland mit Hilfe der Zinsstruktur die zukünftige Inflation zu prognostizieren, muss daher als sehr gering eingestuft werden.
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Zagler, Martin
"Langfristige Nichtneutralität von Geld in einem endogenen Wachstumsmodell"
In diesem Beitrag wird theoretische Evidenz geliefert, dass stabilisierende Geldpolitik wachstumsfördernd ist. Dabei wird ein Modell mit rationalen nutzenmaximierenden repräsentativen Akteuren und profitmaximierenden Firmen, welche Renten lukrieren, indem sie eine Produktinnovation auf einem monopolistischen Wettbewerbsmarkt verkaufen, verwendet. Wenn Preise aufgrund von niedrigen Menükosten rigide sind, erhöht eine monetäre Expansion die aggregierte Nachfrage, wodurch Profite auf den monopolistischen Wettbewerbsmärkten steigen und der Marktzutritt für neue Firmen interessant wird. Da dies nur über neue Produktinnovation möglich ist, wird die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit angeregt. Da eine größere Produktvielfalt die totale Faktorproduktivität erhöht, erreicht die Wirtschaft bei gegebenen Ressourcen einen wohlfahrtssteigernden Anstieg der Wachstumsrate.
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Schäfer, Henry and Hochstein, Martin
"Zur Konkurrenzfähigkeit des Pfandbriefs. Neuere theoretische und empirische Erkenntnisse"
Seit Mitte der 90er Jahre verzeichnet der deutsche Pfandbriefmarkt, der neben den öffentlichen Anleihen das bedeutendste Segment des inländischen Rentenmarktes bildet, eine dynamische Entwicklung. Im Mittelpunkt steht dabei die Etablierung des Jumbo-Pfandbriefes, der mit seinen einheitlichen Ausstattungsmerkmalen und hohen Emissionsvolumina vor allem die im Pfandbriefmarkt unterrepräsentierten ausländischen institutionellen Investoren für ein verstärktes Engagement gewinnen soll. Der vorliegende Beitrag befasst sich neben einer produktbezogenen Einordnung des Pfandbriefes aus Sicht der maßgeblichen institutionellen Investoren schwerpunktmäßig mit einer empirischen Untersuchung des Jumbo-Marktes. In der hierbei durchgeführten Homogenitätsanalyse wird gezeigt, dass der Jumbo-Pfandbriefmarkt von institutionellen Investoren derzeit noch als einheitliches Marktsegment angesehen wird und bestimmte qualitative Kriterien einzelner Anleihen wie Liquidität oder Rating keine Renditewirksamkeit besitzen. Des weiteren werden in einem Vergleich mit öffentlichen Anleihen die einerseits noch vorhandenen qualitativen Defizite des Jumbo-Pfandbriefmarktes sowie das andererseits generell hohe portfoliotheoretische Substitutionspotential der Jumbos herausgestellt.
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Bugár, Gyöngyi and Maurer, Raimond
"Die Performance internationaler Portfolio-Diversifikationsstrategien aus der Sicht deutscher und ungarischer Investoren"
Diese Arbeit untersucht die Vorteilhaftigkeit der internationalen Diversifikation von Aktienportfolios aus der Sicht deutscher sowie ungarischer Investoren. Es wurden verschiedene Portfoliostrategien sowohl aus einer Ex-post- als auch Ex-ante-Perspektive betrachtet. Aus Sicht eines deutschen Investors kann die Ausweitung des Anlagespektrums auf internationale Aktienmärkte vor allem zu einer Steigerung der Rendite genutzt werden. Aus Sicht eines ungarischen Investors äußert sich eine internationale Diversifikation in einer Reduktion des Risikos.
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