Berk, Jan Marc und von Bergejik, Peter
On the Information Content of the Yield Curve: Lessons for the Eurosystem?
Müller, Christian und Hahn, Elke
Money Demand in Europe: Evidence from the Past
Rau- Bredow, Hans
Konzernbildung, Eigner/ Gläubiger- Konflikte und Unterinvestitionsproblematik
Höppner, Florian und Kohns, Stephan
Konstanz Seminar on Monetary Theory and Monetary Policy 2000
Leschke, Martin
Geldmengenpolitik in Deutschland und Europa
(Jürgen Ehlgen)
Geiseler, Christoph
Das Finanzierungsverhalten kleiner und mittlerer Unternehmen
(Heinrich Degenhart)
Werner, Thomas
"Die Wirkung von Wechselkursvolatilitäten auf das Investitionsverhalten - Eine theoretische und empirische Analyse aus der Perspektive der Realoptionstheorie"
Im theoretischen Teil dieser Arbeit wird ein Modell zur Analyse der Wirkung von Wechselkursunsicherheit auf das Investitionsverhalten entwickelt. Dieses Modell basiert auf der Theorie der Realoptionen. Die Wechselkursvolatilitäten erzeugen Gewinnunsicherheit und generieren einen Wert der Option, mit der Investitionsentscheidung noch zu warten. Eine Monte- Carlo- Simulation zeigt, dass eine höhere Wechselkursunsicherheit den optimalen Investitionszeitpunkt im Durchschnitt nach hinten verschiebt. Hohe Wechselkursvolatilitäten können daher zu temporären Investitionsverminderungen führen. Im empirischen Teil dieser Arbeit werden die Wechselkursschwankungen des Dollars in bezug auf die Deutsche Mark mit Hilfe eines Garch- Ansatzes modelliert. Für die Investitionen der Bundesrepublik Deutschland wird ein Fehlerkorrekturmodell geschätzt. Es wird gezeigt, dass die Volatilitäten des DM/Dollar- Kurses einen signifikant negativen Einfluß auf die Investitionen haben. (JEL E 22, F32)
hoch
Berk, Jan Marc und von Bergejik, Peter
"Über den Informationsgehalt der Zinsertragskurve: Lektionen für das Eurowährungssystem?"
Der Schwerpunkt dieses Beitrags liegt auf der Nutzung der Zinsertragskurve für Zwecke der geldpolitischen Gestaltung. Theoretische Argumente und eine mehrere Länder umfassende, explizit auf das Eurowährungsgebiet abstellende empirische Untersuchung legen die Notwendigkeit zur Vorsicht für den Fall nahe, dass im Eurowährungssystem die Zinsertragskurve als Informationsvariable für die Gestaltung der Geldpolitik benutzt wird, da es vielfache theoretische Erklärungen für eine bei der Zinsertragskurve beobachtete Bewegung gibt, welche darauf hindeutet, dass sich Reaktionen seitens der Politik nicht eindeutig vorschreiben lassen. Darüber hinaus zeigt die empirische Untersuchung, dass im Gegensatz zu früheren Erkenntnissen von zum Beispiel Hardouvelis (1994) sowie Bernard und Gerlach (1996) der Informationsgehalt der Zinsertragskurve recht begrenzt ist. Für die einzelnen am Eurowährungssystem teilnehmenden Länder sowie für das Eurowährungsgebiet insgesamt beinhaltet die Zinsertragsmarge nur sehr begrenzte Informationen in bezug auf künftige Bewegungen der Inflationsrate und des Produktionswachstums, welche über die für die zuletzt genannten Variablen erwiesenermaßen vorhandenen Informationen hinausgehen.
hoch
Müller, Christian und Hahn, Elke
"Geldnachfrage in Europa"
Die Bedingungen, die der europäischen Geldpolitik zugrunde liegen dürften, werden anhand einer multivariaten Zeitreihenanalyse unter Verwendung der Daten aller elf an der Europäischen Währungsunion teilnehmenden Länder untersucht. Im Rahmen einer Kointegrationsanalyse eines Systems von fünf Variablen konnten zwei stabile Langfristbeziehungen identifiziert werden, von denen die eine als Geldnachfragefunktion interpretiert werden kann, während die andere dem langfristigen Realzins entspricht (Fisher-Parität). Ein spezielles Augenmerk wurde auf eine möglichst transparente Darstellung der Datenquellen als auch der Aggregationsmethoden gelegt, was in der gegenwärtigen Literatur noch nicht als Standard angesehen werden kann.
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Alecke, Björn
"Preislücke, Kointegration und Kausalität - Eine zeitreihenanalytische Untersuchung der Geldmengenentwicklung in Deutschland seit 1973"
In der vorliegenden Arbeit wird eine Kointegrationsanalyse für die Variablen Geldmenge, Preisniveau, Einkommen und Zinssatz durchgeführt und die Kausalitätsstruktur der Variablen untersucht. Die Analyse führt zu einer langfristigen Gleichgewichtsbeziehung zwischen Geldmenge, Preisniveau, Einkommen und Zinssatz mit theoretisch plausiblen Koeffizientenwerten. Die Kausalitätsanalyse zeigt, dass die Geldmenge kurz-, aber nicht langfristig einen Einfluß auf die Variablen Einkommen, Preisniveau und Zinssatz ausübt. Eine Analyse der kurzfristigen Anpassungsdynamiken mit Hilfe von verallgemeinerten Impuls- Antwort- Funktionen, Varianzdekompositionen und dem Persistenzprofil, die von Pesaran und Shin (1996, 1998 a) zur Analyse von kointegrierten VAR- Modellen vorgeschlagen worden sind, bestätigt das Bild, dass von der Geldmenge kein Einfluß auf die langfristige Entwicklung von Preisniveau, Einkommen und Zinssatz ausgeht. Abweichungen vom Geldmarkt- Gleichgewicht werden zügig verarbeitet. (JEL E 41, E 52)
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Rau- Bredow, Hans
"Konzernbildung, Eigner/ Gläubiger- Konflikte und Unterinvestitionsproblematik"
Ein Unterinvestitionsproblem entsteht, wenn eine Ergänzungsinvestition mit positivem Kapitalwert des Fremdkapitals, nicht aber den des Eigenkapitals erhöht. Ein Ausweg könnte aber in der Verlagerung der Ergänzungsinvestition und möglicherweise noch weiterer Projekte auf eine Tochtergesellschaft bestehen. In diesem Beitrag werden die sich ergebenden Konsequenzen für den Marktwert des Eigen- und Fremdkapitals untersucht, da derartige Verlagerungen aus Sicht der Gläubiger der Mutter als risikoerhöhende und daher nachteilige Substitutionen unmittelbarer Assets durch Beteiligungsvermögen interpretiert werden können. Auch auf die Auswirkungen einer eventuellen Haftpflicht der Mutter für Verbindlichkeiten der Tochter wird eingegangen. Außerdem wird gezeigt, daß sich zugleich auch das Problem einer Überinvestition in Projekte mit negativem Kapitalwert verschärfen kann. (JEL G 31, G 32)
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