Westerheide, Peter
Einkommens- und Nachfrageeffekte von Zinsänderungen
Döpke, Jörg und Pierdzioch, Christian
Brokers and Business Cycles: Does Financial Market Volatility Cause Real Fluctuations?
Horne, Jocelyn und Nahm, Daehoon
Alternative Monetary Policy Rules and the Specification of the Phillips Curve: A Comparison of Nominal Income with Strict Inflation Targeting
Kotkamp, Stefan und Otte, Max
Prognostiziert die Zinsstruktur die Inflation in Deutschland?
Menkhoff, Lukas
Privatanleger delegieren an institutionelle Investoren: Bringt dies Fortschritte im Anlageverhalten?
Homölle, Susanne
Eigenkapitalregulierung und Risikoübernahme von Kreditinstituten
(Wolfgang Bessler und Heiko Opfer)
Andreas Oehler (Hrsg.)
Kreditrisikomanagement. Portfoliomodelle und Derivate (Wolfgang Breuer)
Michael Schefczyk
Finanzieren mit Venture Capital (Eberhard Stickel)
Westerheide, Peter
"Einkommens- und Nachfrageeffekte von Zinsänderungen"
Die Konsumeffekte von Zinsänderungen sind auf hoch aggregierter Ebene oft untersucht worden: Resultat ist im allgemeinen, dass Zinsänderungen das Konsumverhalten in nur geringem Umfang direkt beeinflussen. Die entscheidende Einflußgröße für den Konsum ist nach diesen Untersuchungsergebnissen das Einkommen. In dieser Arbeit werden daher die Einkommenseffekte von Zinsänderungen auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichproben für verschiedene Haushaltsgruppen analysiert. Unter der Annahme für das Aggregat aller Haushalte geschätzten Substitutionselastizität werden daraus die Konsumeffekte von Zinsänderungen abgeleitet: Es zeigt sich, dass deutliche Unterschiede in den Zinswirkungen zwischen den betrachteten Haushaltsgruppen auftreten, die sich im Aggregat teilweise kompensieren.(JEL D 12, E 21)
hoch
Döpke, Jörg und Pierdzioch, Christian
"Kurse und Konjunkturzyklen: Verursachen Finanzmarktvolatilitäten Schwankungen der realwirtschaftlichen Aktivität?"
Dieser Beitrag analysiert den Zusammenhang zwischen Finanzmarktvolatilität und realer ökonomischer Aktivität. Unter Verwendung von Monatsdaten für die Bundesrepublik Deutschland für die Jahre 1968 bis 1998 werden GARCH- Modelle für den DAX, die kurz- und langfristigen Zinsen und den realen Wechselkurs der DM spezifiziert. Es wird getestet, ob die daraus abgeleiteten bedingten Varianzen einen Einfluß auf die nachfolgende konjunkturelle Entwicklung beziehungsweise die Schwankungsintensität der Industrieproduktion ausüben. Aufgrund empirischer Analysen wird diese Hypothese verworfen.
hoch
Horne, Jocelyn und Nahm, Daehoon
"Internationale Reserve- und Liquiditätshaltung: Eine Neubewertung"
Dieser Artikel enthält eine Neubewertung der Literatur auf dem Gebiet der internationalen Währungsreserve- und Liquiditätshaltung in der doppelten Perspektive der mikroökonomischen Finanzaggregationstheorie und der Finanzentwicklungen der jüngeren Vergangenheit. Der Ansatz der einfachen Summenaggregatbildung zur Definition, Messung und Schätzung der Nachfrage nach internationalen Reservemitteln wird in einen Gegensatz gesetzt zu jüngeren von der Finanzaggregationstheorie abgeleiteten Forschungstätigkeiten. Wie bei der Geldmengensteuerung wird argumentiert, dass die Aggregationstheorie für die Identifizierung von Reservemitteln bei unterschiedlichen Liquiditätsgraden und sonstigen Reservedienstleistungen erforderlich ist. Die wichtigste Schlußfolgerung besteht darin, dass der Finanzaggregationsansatz aus theoretischen, empirischen und praktischen Gründen in politischer Hinsicht gerechtfertig ist, weil das Liquiditätsproblem der Adäquanz und Verteilung auch in einem geänderten internationalen Umfeld von flexiblen Wechselkursen und eines wachsenden privaten Kapitalmarktes seine Relevanz behält.
hoch
Kotkamp, Stefan und Otte, Max
"Die langfristige Performance von DAX- Dividendenstrategien
Diese Studie analysiert den Erfolg von Handelsregeln auf dem deutschen Aktienmarkt, die Wertpapiere auf Basis hoher Dividendenrenditen auswählen. Auch nach Risikoadjustierung und Bereinigung um Transaktionskosten und Steuereffekte verbleiben im Vergleich zum DAX Überrenditen zwischen 2,50 % und 4,69 %. Ein Vergleich mit einem Gesamtmarktindex ergibt ein weniger klares Bild. Hier zeigen sich Überrenditen zwischen 0.43 % und 2,58 %. Diese Befunde werden im Hinblick auf die Markteffizienzhypothese diskutiert. Als Ursache für diese Anomalie erscheinen Erklärungsansätze des Behavioural Finance geeignet, während die in der Literatur vorgeschlagene Data- Mining- Hypothese verworfen werden kann.(JEL G14, G15)
hoch