Sander, Harald und Kleimeier, Stefanie
Asymmetric Adjustment of Commercial Bank Interest Rates in the Euro Area: An Empirical Investigation into Interest Rate Pass- Through
Scholtens, Bert
Bond Yield Spreads and Country Risk: A Lasting Relationship?
Dorfleitner, Gregor
Stetige versus diskrete Renditen - Überlegungen zur richtigen Verwendung beider Begriffe in Theorie und Praxis
Maurer, Raimond und Sebastian, Steffen
Inflationsrisiken von Aktien, Bonds und indirekten Immobilienanlagen
Scharpf, Paul und Luz, Günther
Risikomanagement, Bilanzierung und Aufsicht von Finanzderivaten (Heinz Rehkugler)
Hirth, Hans
Zur Theorie der Marktmikrostruktur (Wolfgang Breuer)
Sander, Harald und Kleimeier, Stefanie
"Asymmetrische Anpassung von Geschäftsbankenzinsen im Eurogebiet: Eine empirische Analyse des Zins- Pass- Through"
Unsere Studie erweitert die traditionelle Literatur des Zins- Pass- Through durch die Berücksichtigung von Kointegrationsbeziehungen und der korrespondierenden Fehlerkorrekturmechanismen. Dabei erlaubt unser Ansatz, sowohl Strukturbrüche als auch symmetrische und verschiedene asymmetrische Anpassungsmechanismen zu analysieren. Während einige Ergebnisse früherer Zins- Pass- Studien bezüglich des Transmissionsmechanismus innerhalb des Eurogebiets bestätigt werden, zeigt unsere Studie darüber hinaus, dass sich im Ländervergleich nicht nur die Anpassungsgeschwindigkeiten unterscheiden, sondern auch, dass der Charakter der Anpassungsprozesse selbst heterogen ist. Unsere Ergebnisse erlauben daher einen tieferen Einblick in die unterschiedlichen Funktionsweisen der Bankenmärkte Europas.
hoch
Scholtens, Bert
"Renditespannen bei Wertpapieren und Länderrisiko: Eine dauerhafte Beziehung?"
In diesem Beitrag wird untersucht, ob sich bei Wertpapieren die Renditespannen für eine Darstellung des Länderrisikos eignen. Da Wertpapierkurse und -renditen auf dem Sekundärmarkt bestimmt werden, könnten sich im Vergleich zu US- Treasury- Bonds die Wertpapierrenditen und ihre Spannen für das Länderrisiko als eine dauerhafte und als eine zuverlässigere Informationsgrundlage erweisen als die traditionellen Maßstäbe. Wir zeigen, dass bei Wertpapieren eine starke Beziehung zwischen sich verändernden Renditespannen und Veränderungen des Länderrisikos besteht. Analysen der Sekundärmärkte scheinen ein vielversprechendes zusätzliches Werkzeug für die Länderriskioanalyse zu sein. Jedoch scheint in der zeitlich begrenzten Stabilität der Beziehung ein wichtiger Nachteil der Wertpapierrenditespanne als Indikator des Länderrisikos zu liegen.
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Dorfleitner, Gregor
"Stetige versus diskrete Renditen – Überlegungen zur richtigen Verwendung beider Begriffe in Theorie und Praxis"
Diese Arbeit untersucht Unterschiede zwischen den Begriffen der stetigen und der diskreten Rendite. Diese Unterschiede besitzen gerade im Hinblick auf stochastische und statistische Eigenschaften eine große Bedeutung für viele Felder der Kapitalmarkttheorie und der Finanzwirtschaft. Dabei wird auch explizit auf Fragen der Annualisierung und der Schätzung von Varianzen und Kovarianzen eingegangen. Anhand eines praktischen Beispiels werden Hinweise für den Umgang mit den beiden Größen gegeben. Die Arbeit enthält außerdem einige Beispiele zu intuitiv nicht sofort einsehbaren Sachverhalten, darunter eines, welches eine mögliche Dominanz- Umkehr beim Übergang von der diskreten zur stetigen Rendite beweist. (JEL G11, G12)
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Maurer, Raimond und Sebastian, Steffen
"Inflationsrisiken von Aktien, Bonds und indirekten Immobilienanlagen"
Für private Anleger ist der Schutz gegen Kaufkraftverluste ein wesentliches Element der Anlageentscheidung. Für den Zeitraum 01/1980- 12/2000 werden die Inflationsrisiken von typischen Anlagen in nationale Portefeuilles aus Aktien, Bonds und Immobilien- Investmentgesellschaften als indirekte Immobilienanlage analysiert. Da insbesondere Immobilien- Investmentgesellschaften national sehr unterschiedliche Ausprägungen zeigen, wird zunächst ein Überblick dieser Gesellschaften am deutschen, französischen, britischen und schweizerischen Finanzmarkt gegeben. Das Inflationsrisiko wird dabei zunächst durch den klassischen Regressionsansatz nach Fama/Schwert untersucht. Als Alternative zu ökonometrischen Verfahren werden entscheidungstheoretisch fundierte Ansätze unter Verwendung von Shortfall- Risikomaßen diskutiert und diese für unterschiedliche Zeithorizonte berechnet.(JEL G11, G15)
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