Volbert, Alexander und Loef, Hans-E.
Central European Countries' Accessions to EMU - Costs and Benefits for EU-Insiders and Outsiders
Bohl, Martin T.
Die Aktienhaussen der 80er und 90er- Jahre: Waren es spekulative Blasen?
Frenkel, Michael und Pierdzioch, Christian und Stadtmann, Georg
Wie entschossen interveniren Zentralbanken am Devisenmarkt? Neue empirische Evidenz für die Bank of Japan
Neumann, Kai und Wißler, Hendrik
Der Einfluss der Besteuerung von Dividendenausschüttungen auf das Cost- of- Carry- Modell am Beispiel von DAX- Futures unterschiedlicher Laufzeit
Bank, Matthias und Lawrenz, Jochen
Why Simple, When it Can Be Difficult? Some Remarks on the Basel IRB Approach
Belke, Ansgar und Polleit, Thorsten
EZB- Ratsreform: Zur Frage des politischen und wirtschaftlichen Missverhältnisses
Mundschenk, Susanne und Schmitz, Birgit
Konstanz Seminar on Monetary Theory and Monetary Policy 2003
Theurl, Engelbert und Winner, Hannes und Sausgruber, Rupert
Kompendium der österreichischen Finanzpolitik (Klaus Mackscheidt)
Ernst, Dietmar und Häcker, Joachim
Realoptionen im Investment Banking. Mergers & Acquisitions, Initial Public Offering, Venture Capital (Eberhard Stickel und Juergen Seitz)
Alexander, Volbert und Loef, Hans-E.
"Der Eintritt zentraleuropäischer Länder in die Europäische Währungsunion - Vor- und Nachteile für Mit- und Nichtmitglieder"
Im Verlaufe des Prozesses der wirtschaftlichen Integration in Westeuropa erreichten ehemals instabile, periphere Länder wie Irland, Portugal, Spanien ein höheres reales Wachstum als Deutschland und Frankreich. Die Voraussetzung dafür war, dass ihre Stabilitätsbemühungen langfristig als glaubwürdig aufgefasst wurden. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung, der im vorliegenden Manuskript analysiert wurde, bestand darin, dass die Neuausrichtung auf Stabilität Unsicherheiten für Investoren reduzierte. Die zentraleuropäischen Länder haben eine noch günstigere Chance, ihre Stabilitätspolitik ohne schmerzhafte reale Effekte wie Unterbeschäftigung durchzusetzen, da ihr politischer Wille, der Europäischen Währungsunion beizutreten, und ihre ökonomischen Vorteile im Falle eines Beitritts als absolut glaubwürdig zu gelten. Deshalb sollten sie eine konsequente stabilitätspolitische Strategie verfolgen, kombiniert mit passenden institutionellen und gesetzlichen Anpassungen.
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Bohl, Martin T.
"Die Aktienhaussen der 80er und 90er- Jahre: Waren es spekulative Blasen?"
Die vorliegende Arbeit untersucht auf der theoretischen Basis eines Bewertungsprodukts und eines spekulativen Blasenprozesses die Existenz spekulativer Komponenten in britischen, deutschen und US- amerikanischen Aktienkursen. Die methodische Grundlage ist ein neues, nichtlineares Zeitreihenverfahren, das asymmetrische Abweichungen vom langfristigen Gleichgewicht modellieren kann und sich damit zur empirischen Analyse periodisch platzender Blasen einsetzen lässt. Die vorliegenden Resultate sind dahingehend interpretierbar, dass Aktienkurse langfristig ihrem Fundamentalfaktor folgen. Die Evidenz zu den kurzen Anpassungsmechanismen lässt jedoch den Rückschluss auf die Existenz periodisch platzender spekulativer Blasen in allen drei untersuchten Aktienmärkten zu. Die Aktienhaussen der Achtziger- und Neunzigerjahre sind daher eher durch eine spekulative Blase als durch künftige Fundamentalwertentwicklungen begründbar. (JEL G 12, E 44, C 32)
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Frenkel, Michael und Pierdzioch, Christian und Stadtmann, Georg
"Wie entschlossen intervenieren Zentralbanken am Devisenmarkt? Neue empirische Evidenz für die Bank of Japan"
In diesem Beitrag wird ein neuer Ansatz zur Modellierung der Bestimmungsfaktoren der von Zentralbanken am Devisenmarkt durchgeführten Interventionen entwickelt. Dieser neue Ansatz baut auf der empirischen Beobachtung auf, dass Zentralbanken oftmals an mehreren aufeinander folgenden Tagen am Devisenmarkt interveniert, kann mithin die Entschlossenheit gemessen werden, mit der sie ihre wechselkurspolitischen Ziele mittels Devisenmarktinterventionen durchzusetzen trachtet. Wie dieser Ansatz auf der Grundlage eines quantitativen Modells einer Zentralbankreaktionsfunktion für empirische Arbeiten nutzbar gemacht werden kann, wird anhand eines neuen Datensatzes am Beispiel der von der Bank of Japan in den 1990er Jahren durchgeführten Devisenmarktinterventionen aufgezeigt. (F 31, F 33, G 14, G 15)
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Neumann, Kai und Wißler, Hendrik
"Der Einfluss der Besteuerung von Dividendenausschüttungen auf das Cost- of- Carry- Modell am Beispiel von DAX- Futures unterschiedlicher Laufzeit"
Mit der Umstellung des Besteuerungsverfahrens für Devisenausschüttungen vom Vollanrechnungs- auf das Halbeinkünfteverfahren ist der Einfluß der Besteuerung auf das Cost- of- Carry- Modell zur Bewertung des DAX- Futures in besonderer Weise empirisch überprüfbar. In dieser Arbeit wird die Auswirkung mit Hilfe der Preisrelation von DAX- Futures unterschiedlicher Laufzeit gewählt, da sich in den zur Untersuchung herangezogenen Marktpreisen das Preiskalkül von Anbieter und Nachfrager nahezu restriktionsfrei abbildet. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt für den DAX- Future bei Anwendung des Vollanrechnungsverfahrens einen deutlichen Einfluss von Dividendenzahlungen auf die ansonsten vorherrschende Preisrelation, die implizite Forward Rate ist deutlich kleiner. Nach Übergang zum Halbeinkünfteverfahren für Ausschüttungen des Geschäftsjahres 2001 zeigt sich ein Anstieg der Forward Rate auf das Niveau außerhalb der Devidendensaison, die Preiswirkung von Dividendenzahlungen ist damit vernachlässigbar. (JEL G 13)
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Bank, Matthias und Lawrenz, Jochen
"Warum einfach, wenn’s auch umständlich geht? Anmerkungen zum Basler IRB- Ansatz"
Eine der wesentlichen Neuerungen im Konsultationspapier zur Neuen Basler Eigenkapitalverordnung (Basel II) stellt der auf interne Ratings basierte Ansatz (IRB- Ansatz) dar. Er kann als eine konzeptionelle Innovation betrachtet werden, da die Risikogewichtungsfunktion aus einem einfachen Portfoliomodell abgeleitet ist.
Eine sorgfältige Analyse des zugrunde liegenden Modells zeigt jedoch, dass die Ergebnisse auf nicht ganz "harmlosen" Annahmen beruhen und eine Genauigkeit vorspiegeln, die in dieser Form nicht gerechtfertigt ist. Andererseits war und ist es das erklärte Ziel des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht die Eigenmittelquote in volkswirtschaftlichen Durchschnitt unverändert bei 8 % zu belassen. Insgesamt drängt sich damit der Eindruck auf, dass hier der Ursache- Wirkungs- Zusammenhang umgekehrt wird: Statt mit dem zugrunde gelegten Modell die Höhe der Eigenmittelanforderungen zu bestimmen, wird ein politisch bestimmtes Niveau vorgegeben und das Modell entsprechend diesen Anforderungen "kalibriert". Damit drängt sich allerdings die Frage auf, ob dann ein modelltheoretischer Hintergrund überhaupt noch notwendig und sinnvoll ist.
Im vorliegenden Artikel wird argumentiert, dass das Ziel, risikosensitive Eigenkapitalvorschriften zu schaffen und dabei ein gewünschtes durchschnittliches Eigenmittelniveau zu erreichen, auch wesentlich einfacher erreicht werden könnte.
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